Honigwein / Met selber machen

Honigwein, bzw. Met, kann das ganze Jahr über selbst hergestellt werden.
Gerade zur kühleren Jahreszeit ist dieser Wein sehr beliebt. Sowohl bei den Hobbywinzern, als auch bei den Gästen.

Durch Ansätze mit verschiedenen Honigarten (Wildblüte, Raps, Sonnenblume, Akazie, Waldhonig, ...) lassen sich verschiedene Geschmacksrichtungen hervorbringen. Insbesondere milde Honigsorten ergeben einen feinen Wein.

Nicht zu unterschätzen ist die Qualität des Wassers, mit dem der Honig vor der Gärung verdünnt wird. Kalkarmes, weiches Wasser ist wesentlich besser geeignet als hartes.

Hinweis: Gewerbliche Hersteller müssen bei Honigwein stets mit 1 Teil Honig und 2 Teilen Wasser arbeiten.
Der Hobbywinzer kann jedoch davon abweichen und ein Mischungsverhältnis von 1:3 ansetzen. Die Gärung wird dadurch erleichtert und der fertige Wein kann mit Honig je nach Geschmack nachgesüßt werden.

Die Ausrüstung

 

Der Weinansatz

Für 10 Liter Weinansatz benötigen Sie:


Den Honig mit dem Wasser vermischen. Am besten geht das, wenn Wasser und Honig vorher auf ca. 50°C erwärmt wurden.
Nach Abkühlung auf 20-25°C gibt man Milchsäure, Hefenährsalz, Hefe und Weizenmehl dazu. Das Weizenmehl ersetzt die Trubstoffe eines Fruchtsaftes, um die Gärung zu fördern. Alternativ kann auch ein geriebener Apfel zugegeben werden.
Der Zusatz von einem Liter Apfel- oder Traubensaft fördert ebenfalls die Gärung. Idealerweise nimmt man bereits einige Tage vorher in diesem Saft die Vermehrung der Gärhefe vor, um den Gärstart zu beschleunigen.

Das Gärgefäß wird mit dem Ansatz befüllt, wobei mindestens 10% Steigraum verbleiben müssen, und mit dem Gäraufsatz verschlossen.
Die Gärung findet bei gleichbleibender Zimmertemperatur statt. Gegen Ende der Gärung ist täglich einmal zu schütteln.

Je nach Standort ist die Gärung nach 2 bis 3 Monaten beendet. Das Gefäß ist jetzt kühl zu stellen, bald von der Hefe abzuziehen und mit 1 g Kaliumdisulfit auf 10 Liter zu schwefeln.

Sollte nach 2 bis 4 Monaten keine Selbstklärung eintreten, kann mit Kieselsol eine Klärung durchgeführt werden.

Tipp: Zur Geschmacksabrundung können nach der Gärung verschiedene Kräuter und Gewürze zum Einsatz kommen.
Nelke, Ingwer, Muskat und Zimt bieten sich gerade im Winter an. Wichtig: Weniger ist mehr; probieren Sie vorher bei mit kleineren Mengen.

Text von : https://www.sanavit.de

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Weinhefe / Frucht - Übersicht

In der folgenden Tabelle finden Sie die empfohlene Weinhefe für beliebte Obst- und Fruchtsorten.
Die Angaben stammen aus dem Kitzinger Weinbuch und sind ein erster Anhaltspunkt.

Text von https://www.sanavit.de

Apfel Steinberg
Aprikose / Marille Portwein / Malaga
Birne Steinberg
Brombeere Burgund / Bordeaux
Erdbeere Portwein / Malaga
Hagebutte Portwein / Malaga / Sherry
Heidelbeere Burgund / Bordeaux
Himbeere Burgund / Portwein
Holunder Blüte Portwein / Haut Sauternes
Holunder Frucht Burgund / Portwein
Johannisbeere Steinberg
Mirabelle Portwein / Malaga
Pflaume Portwein / Burgund
Preiselbeere Portwein / Malaga
Quitte Portwein / Haut Sauternes
Rhabarber Portwein / Haut Sauternes
Sauerkirsche Portwein / Burgund
Schlehe Portwein / Burgund
Stachelbeere Protwein / Sherry
Vogelbeere / Eberesche Portwein
Weintraube weiß Steinberg
Weintraube rot Bordeaux
Zwetschge Steinberg

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Hefe vermehren

Die Vorvermehrung der Weinhefe ist aus verschiedenen Gründen sinnvoll.
Wenn größere Weinmengen angesetzt werden sollen, kann man auf diese Art und Weise fast jede beliebige Hefemenge vorab selbst herstellen.
Für den optimalen Gärstart ist ebenso eine Vorvermehrung günstig. Insbesondere bei Obstsorten, die hier gerne träge sind. Zum Beispiel: Apfel, Birne, Zwetschge.

Wenn im Herbst die Temperaturen niedrig bleiben und die Gärung bei unter 20°C abläuft, ist ebenfalls eine Vorvermehrung ratsam. Die niedrigen Temperaturen schonen auch das Aroma, was gerade leichteren Tischweinen (Apfel, Birne) zu Gute kommt.

es braucht nicht viel:

  • eine saubere Glasflasche
  • ca. 250 ml Apfelsaft oder Traubensaft
  • Weinhefe
  • ein Wattebausch zum Verschließen der Flasche

 

Für den Hefeansatz benötigt man gärfähigen Apfelsaft oder Traubensaft.
Entweder gewinnt man diesen selbst, oder man greift auf gekauften Saft zurück. Naturreiner Saft (100%) ist in jedem Fall gärfähig, da dieser lt. Lebensmittelrecht nicht speziell konserviert sein darf.

In die zur Hälfte mit diesem Saft gefüllte saubere Flasche gibt man zur Vermehrung die Hefekultur.

Das Gefäß wird mit dem Wattebausch verschlossen und bei Zimmertemperatur (20 bis 25°C) aufgestellt.
Nach 1 bis 2 Tagen beginnt die Vermehrung der Hefe. Erst am Boden, später trübt sich der Saft.
An der Oberfläche der Flüssigkeit setzt Schaumbildung ein.

Sobald die Gärung stürmisch verläuft, ist der Ansatz mit den weiteren Zutaten (z.B. Nährsalz) in den Gärbehälter zu geben.
In der Regel nach 4 bis 6 Tagen.

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See-Spectaculum zu Brietlingen 2017

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