Ein Beben im Norden: Ragnaröek und Cultus Ferox überrollen das Riders Café

Ein Beben im Norden: Ragnaröek und Cultus Ferox überrollen das Riders Café

das Riders Cafe von der Straße aus gesehen mit einer Stretchlimousine auf der rechten Seite.
Cultus Ferox auf der Bühne des Riders Café in Lübeck am 18.04.2026

Lübeck, 19. April 2026 – Wenn das legendäre Riders Café in Lübeck seine Pforten für den „Druckpunkt“-Sound öffnet, dann weiß jeder: Hier bleibt kein Stein auf dem anderen. Gestern Abend, am 18. April, wurde Lübeck zum Schauplatz einer gewaltigen mittelalterlichen Rock-Nacht. Mit Ragnaröek und den Szenegrößen von Cultus Ferox traf brachiale Energie auf archaische Spielfreude.

Cultus Ferox: Die Rückkehr der Tanzwut

Cultus Ferox auf der Bühne des Riders Café in Lübeck am 18.04.2026

Den Abend eröffneten Cultus Ferox, die „wilden Kultisten“. Von der ersten Sekunde an machten sie ihrem Namen alle Ehre. Mit ihren gewaltigen Dudelsäcken und der unverkennbaren, rauen Bühnenpräsenz verwandelten sie das Riders Café in eine mittelalterliche Hafenschenke auf Steroiden. Besonders beeindruckend war die Dynamik zwischen den treibenden Trommeln und den melodischen Sackpfeifen-Linien. Cultus Ferox schafften es mühelos, das Publikum auf Betriebstemperatur zu bringen – es wurde getanzt, mitgegrölt und der Staub von den Deckenbalken des Cafés geschüttelt.

Ragnaröek: Geballte Kraft und Feuer

Als Ragnaröek schließlich die Bühne stürmten, erreichte die Stimmung ihren Siedepunkt. Die Band, die für ihren „Druckpunkt“-Mittelalter-Rock bekannt ist, lieferte eine Show ab, die keine Gefangenen machte. Mit ihren markanten Masken und dem fetten, gitarrenlastigen Sound walzten sie förmlich über das Lübecker Publikum hinweg.

im Vordergrund ist der Sänger Charon der Fährmann: zu sehen, im Hintergrund etwas verschwommen der Schlagzeuger Hammerdal, der seit 2021 die Band Ragnaröek begleitet

Hymnen wie „Dornig“ oder „Alles dreht sich“ wurden von der Menge lautstark mitgesungen. Die Nähe zum Publikum im intimen Rahmen des Riders Cafés sorgte für eine ganz besondere Intensität. Frontmann Charon peitschte die Menge immer wieder an, und die Band bewies einmal mehr, dass sie zu den stärksten Live-Acts der deutschen Szene gehören. Es war laut, es war heiß und es war absolut authentisch.

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